Obszöne Anti-AfD-Karikatur im Tagesspiegel

Am 18 Oktober druckte der Tagesspiegel eine Karikatur, die die AfD in Anspielung auf den Galgen eines Pegida-Teilnehmers als eine Partei von Henkern verunglimpft.

Leider hatte er nicht die Größe den folgenden Leserbrief abzudrucken:

Mit der in der Sonntagsausgabe veröffentlichten Karikatur hat der Tagesspiegel sich auf ein Niveau begeben, das selbst von der Boulevardpresse nicht mehr unterboten werden kann. Ohne Frage hat der Pegida-Aktivist, der auf einer Demonstration in Dresden einen symbolischen Galgen für Frau Merkel und Herrn Gabriel mitgeführt hat, die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten und sich wahrscheinlich auch strafbar gemacht. Was hat das aber mit der AfD zu tun? Die Karikaturisten meinen wohl, von diesem Demonstranten auf Pegida insgesamt und wiederum von Pegida auf die AfD schließen zu können. Würden sie auch- der gleichen Logik folgend – von der Guillotine, die bei der TTIP-Demonstration zu sehen war, auf die Grünen schließen und sie ebenfalls derart verunglimpfen? Wohl kaum. Denn wahrscheinlich stehen sie den Grünen näher als der AfD. Und genau hierin liegt auch das Problem: Die Veröffentlichung zeigt einen Grad von Parteilichkeit und mangelndem Differenzierungsvermögen, der sich für eine Zeitung, die sich selbst als Leitmedium der Hauptstadt versteht, verbieten sollte. Mit der Holzhammer-Methode sollen die Bürger abgeschreckt werden, ja nicht die AfD zu wählen. „Wenn ihr die wählt, werden bald Menschen aufgehängt“, lautet die als Subtext vermittelte Botschaft. Die AfD wird zum Problem erklärt, um damit von den eigentlichen Problemen abzulenken. Dabei ist es in Wahrheit umgekehrt: Die AfD ist nur entstanden, weil dieses Land und Europa mit erheblichen Problemen zu kämpfen hat, die durch falsche politische Entscheidungen hervorgerufen wurden. Die Belastungen durch die Euro-(Banken-)Rettung und die ungeregelte Masseneinwanderung sind eine Gefahr für Sicherheit und Wohlstand. Um es bildlich auszudrücken: Wenn sich ein Erdbeben ankündigt, ist es wenig sinnvoll, auf den Seismographen einzuschlagen. Nun steht die AfD bundesweit derzeit stabil bei 7 Prozent und wird mit jeder weiteren Erschütterung zulegen. Wir dürfen gespannt sein, zu welchen Mitteln dann noch gegriffen wird, um die AfD als „Brunnenvergifter“ darzustellen und als systemkritische Partei auszuschalten. ​

Wo war der Tagesspiegel als in den 90er Jahren bei linken Studentenprotesten Helmut Kohl und andere Spitzenpolitiker an symbolischen Galgen hingen? Wo war er, als vor neun Jahren Linksextremisten für eine Demo gegen Islamkritiker mit einem Plakat mobilisierten, das einen am Galgen hängenden Gartenzwerg zeigt?

Gartenzwerg Antifa

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