Ab durch die Mitte

Ab durch die Mitte

Die neue „Mitte-Studie“ der FES: Banalitäten, aber auch viel Wachstumspotential für die AfD.

Die neue, gerade publizierte sogenannte „Mitte-Studie“ der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), von einschlägigen Medien im Eiltempo reisserisch gegen die AfD und ihre Wähler instrumentalisiert, zeigt trotz vieler Banalitäten ein paar interessante Daten, die im rot-rot-grünen „Kampf gegen Rechts“ nicht untergehen sollten. Hervorgehoben werden von den Medien vor allen drei Erkenntnisse der politisch einschlägig als AfD-Hasser ausgewiesenen Initiatoren und Durchführern der Studie. Sie sind alles andere als bahnbrechend, sondern wiederholen Altbekanntes. Diesmal nicht aus dem linkem Bauchgefühl, sondern mit wissenschaftlichen Anspruch. Die AfD-Industrie lebt eben gut davon, dass sie Rot-Rot-Grün mit Daten zur angeblichen Bösheit der AfD und ihrer Anhänger beliefert. Hillary Clinton hatte vor ihrem Scheitern ähnlich befliessene Zulieferer aus Meinungsforschung und Meinungsmache. Die „Studie“ vermittelt uns mit großem Brimborium drei Erkenntnisse, die längst bekannt sind:

Erkenntnis eins: Die AfD und die von ihr vertretenen Positionen finden heute deutlich mehr Zuspruch in der Bevölkerung als bei der vorausgegangenen Befragung 2014. Wer hätte das gedacht? Vielleicht haben die Autoren nicht mitbekommen, dass – selbst nach offiziellen Angaben – im letzten Jahr die Rekordzahl von 890.000 Personen zu Lasten der deutschen Steuer- und Beitragszahler nach Deutschland gekommen sind, die regierungsamtlich pauschal als „Flüchtlinge“ definiert worden sind. Wen kann es überraschen, dass das einen Wirkung auf die Meinung der Wähler hat?

Erkenntnis zwei der „Studie“: Die Anhänger der AfD stimmen in zentralen Punkten inhaltlich mit ihrer Partei überein. Das ist für die AfD als Kompliment zu betrachten, vor allem wenn man auf SPD und CDU blickt, wo viele Wähler die Meinung der eigenen Partei nicht mehr teilen und wenn überhaupt nur noch grummelnd aus Tradition SPD oder CDU wählen.

Dritte Erkenntnis: viele der Befragten sehen die „humanitäre Flüchtlingspolitik“ und die Europapolitik der Kanzlerin und der Parteien links der Mitte überaus kritisch. Wow! Das ist einmal ganz etwas neues.

Und doch sind trotz aller Banalität der vorgelegten Erkennnisse einige mitgelieferten Daten gerade für die AfD interessant. Viele Befragten haben ausweislich der von der FES vorgelegten Daten Sorgen hinsichtlich der Rolle des Islams in unserem Land (44,5%). Sie glauben , dass die Regierung der Bevölkerung nicht die Wahrheit sagt (42,6%) und meinen, dass Deutschland sich mehr auf sich selbst besinnen sollte (40,4%). Sogar 54,9% der Befragten gaben an, dass man in unserem Land nichts schlechtes über Ausländer sagen kann, ohne gleich als Rassist beschimpft zu werden. Das sind Erkenntnisse, die – zumal aus einer der AfD-Sympathie unverdächtigen Quelle – belegen, wie weit sich die Altparteien von der Wählerschaft inzwischen entfernt haben. Sie zeigen aber auch: Bei den genannten, für AfD-Anhänger sehr wichtigen Punkten, liegt das Wahlergebnis der AfD bisher deutlich unter dem, was die Wähler denken. Da gibt es noch erhebliches Wachstumspotential.

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