AfD: Christen in Notunterkünften nicht im Stich lassen

AfD: Christen in Notunterkünften nicht im Stich lassen

Zur Kritik des Ökumenischen Rates Berlin an der Unterbringung von Christen in Notunterkünften erklärt der stellvertretende Vorsitzende der AfD Tempelhof-Schöneberg Hermann-Josef Merting:

Die AfD weiß um die besondere Not der christlichen Flüchtlinge aus dem arabischen Raum. Nicht nur dort zählt die christliche Gemeinschaft zu der am meisten verfolgten Gruppe auf der Welt.

Den Bedrohungen und gewalttätige Ausschreitungen in Berliner Notunterkünften wird vom Berliner Senat mit Untätigkeit begegnet. Dieser Zustand ist unhaltbar, da nicht alle Christen in den Kirchengemeinden Zuflucht finden können.

Die Christen sind in zweifacher Weise in ihrer Heimat bedroht: einmal durch den Bürgerkrieg, zweitens durch fundamental orientierte Muslime und den IS. Vor beiden Tatsachen fliehen die Christen aus ihrer seit fast 2.000 Jahren angestammten Heimat. Die Christen haben zu fast hundertprozentig die Aussicht auf Anerkennung im Asylverfahren, sind meist überdurchschnittlich gebildet und gehören in Syrien überwiegend der bürgerlichen Mittelschicht an. Die Aussicht auf gelungene Integration in einem ebenfalls vom Christentum geprägten Europa ist in einem weit aus höheren Maße gegeben, als bei den Menschen muslimischen Bekenntnisses.

Die AfD befürwortet eine homogene Unterbringung der Christen, da der organisatorische Aufwand zur Sicherung gegen Übergriffe a) personell nicht möglich ist, da der Wachschutz oft in der Mehrzahl von Muslimen besetzt ist, und b) die Kosten hierfür zu hoch sind.

Darum sollte sich die AfD dafür aussprechen:

  1. Eine bevorzugte Aufnahme von Christen.
  2. Eine dezentrale Unterbringung in Wohneinheiten bis zu 100 Christen.
  3. Die Inanspruchnahme häufig ungenutzter kirchlicher Liegenschaften in verstärkter Kooperation von Kirche und Staat.
  4. Die seelsorgerische Betreuung durch kirchliches Fachpersonal und freie Ausübung der Religion der christlichen Flüchtlinge.

Die christliche Ethik kennt keinen Unterschied, wenn es um die Hilfe am Nächsten geht, der immer auch Gottes Ebenbild ist. Aber die erhöhte Notlage der Christen fordert hier auch erhöhte Anstrengungen. Es entspricht dem Anspruch an die Menschlichkeit dieses Problem nicht weiter zu verdrängen und pragmatische Lösungen dieses importierten „Religionskrieges“ im Sinne der in doppeltem Maß bedrohten Christen zu finden. Für diesen menschlichen und pragmatischen Kurs steht die Berliner AfD.

Pressekontakt:

Ronald Gläser
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
r.glaeser@afd-berlin.eu

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