AfD-Landesparteitag kritisiert Konzept der „wachsenden Stadt“

AfD-Landesparteitag kritisiert Konzept der "wachsenden Stadt"

Im Bürgersaal Zehlendorf hat Georg Pazderski den Landesparteitag der Berliner AfD eröffnet. Die rund 250 Mitglieder werden an diesem Wochenende einen Leitantrag zur politischen Situation in der Stadt beschließen und Delegierte für den Bundesparteitag der AfD wählen.

Zunächst erinnerte Georg Pazderski an verstorbene Parteimitglieder, darunter den ZDF-Journalisten Giselher Suhr und den früheren Vorsitzenden der AfD Wilmersdorf-Charlottenburg Frank Schilling. Danach hielt er seine Eröffnungsrede über den Mythos der wachsenden Stadt und die Negativbilanz des Berliner Senats.

Der Landesvorsitzende Georg Pazderski bei seiner Eröffnungsrede

Pazderski erinnerte daran, dass bei dieser Wahl zum EU-Parlament weniger Bürger wahlberechtigt sind als 2014: „Wie kann das sein? Für Berlins Bevölkerungswachstum sorgen immer mehr Migranten ohne Perspektive aus dem Mittleren Osten und aus Afrika. Sie machen aus Berlin zwangsweise eine wachsende Stadt.“

Der AfD-Landesvorsitzende kritisierte die Masseneinwanderung und verwies auf die Begleiterscheinungen der multikulturellen Gesellschaft: „Deutsche Babys sind nach wie vor Mangelware, trotz oder gerade wegen überfüllter Kindergärten und Grundschulen. Es ist bezeichnend, das Mohammed der beliebteste Vorname in Berlin ist.“

„Wir wollen uns nicht als Fremde in unserem Berlin fühlen“, sagte er mit Blick auf die wachsende Stadt. Niemand außer der AfD wage es, in Frage zu stellen, ob Bevölkerungswachstum automatisch etwas Gutes sei.“ Einer der Schwerpunkte der AfD werde es in Zukunft sein, den Mythos der wachsenden Stadt zu zerlegen, so Pazderski weiter.

Nicolas Fest, aussichtsreicher EU-Kandidat der Berliner AfD, bei seiner Rede

Nicolas Fest dankte den Wahlkämpfern im laufenden EU-Wahl für ihren Einsatz: „Ich macht einen Super-Job. Freiheit statt Brüssel – für unsere Heimat und unsere Zukunft.“ Dann widmete er sich dem heiß diskutierten Sklavenmarkt-Plakat: „Was für ein unglaublicher kommunikativer Erfolg. Wir sind weltweit in den Zeitungen. Selbst in London plakatieren Patrioten unser Motiv Sklavenmarkt.“ Am meisten gefreut habe ihn ein Brief des Direktors des Clark Art Institutes, der die AfD aufgefordert hat, die Kampagne einzustellen. Fest weiter: „Ich habe ihm geschrieben: ‚Mr. Meslay, You are wrong.‘ Das ist die nette Umschreibung für ‚Sie schreiben Stuss‘, denn Kunst ist politisch.“

Das Motiv „Sklavenmarkt“ aus der Plakatlinie der Berliner AfD

Unsere Freiheit und unsere Werte ständen auf dem Spiel, wenn wir die EU so weiterwursteln ließen und „mehr Leute in unser Land lassen, die sich auf dem Sklavenmarkt wohler fühlen als bei uns und in den sozialen Netzwerken jubeln, wenn Notre Dame brennt“.

Die verabschiedete Leitantrag wird hier veröffentlicht, sobald die beschlossene Fassung vorliegt. Mitglieder können den Ausgang der Delegiertenwahl in der kommenden Woche in der Landesgeschäftsstelle erfragen.

Hier finden Sie die vollständige Rede: http://afd.berlin/georg-pazderski-mit-dem-mythos-der-wachsenden-stadt-aufraeumen-damit-berlin-unser-berlin-bleibt/

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