AfD vermisst beim „Kongress für Demografie" Bekenntnis für Kinder

BERLIN. Am vergangenen Dienstag fand in Berlin der Strategiekongress „Demografie – Wohlstand für alle Generationen?“ auf Einladung des Bundesinnenministeriums statt. Dazu erklärt der Vorsitzende des Berliner Landesverbandes der AfD, Günter B. J. Brinker:
„In Deutschland bekommen Frauen seit Jahrzehnten viel zu wenig Kinder. Hätte Deutschland eine Geburtenrate etwa wie Frankreich, Schweden oder Großbritannien gäbe es die demografische Misere gar nicht und ein solcher Kongress wäre überfüssig.“
Das Problem sei von der Politik über mehre Jahrzehnte kaum zur Kenntnis genommen worden. Mit der sogenannten Demografiestrategie von 2011 habe sich die Bundesregierung zwar endlich des Themas angenommen, „sie kümmert sich aber nur um die Auswirkungen der immer dramatischer werden Situation, nicht um die Ursache“, beklagt die AfD.
„Tröstlich ist aber, dass der Bundesinnenminister in seiner Eröffnungsrede klargestellt hat, dass Demografiepolitik nicht auf Zuwanderung aufbauen kann und dass das Asylrecht ebenfalls keine Lösung für das deutsche Demografieproblem ist“, sagte der Leiter des Berliner AfD-Landesfachausschusses für Demografie, Dr. Christian Fuchs, der selbst viele Jahre im Bundesinnenministerium tätig war.

Hintergrund:
Der Kongress sollte gemeinsam mit den sogenannten Demografiegipfeln das zentrale Forum für einen Dialogprozess zur sogenannten Demografiestrategie der Bundesregierung aus dem Jahr 2011 bilden. Nach dem Eröffnungsvortrag von Bundesminister de Maizière und einer Rede von Bundesministerin Andrea Nahles vor zahlreichen Teilnehmern aus Bundes- und Landesbehörden, Wohlfahrtsverbänden und anderen Institutionen wurde in drei Workshops diskutiert. Dabei ging es um die Gestaltung des Zusammenhalts der Generationen, die Sicherung des Wohlstands durch hohe Beschäftigung und solide Finanzen sowie die Förderung der Lebensqualität in Stadt und Land. Die Geburtenrate in Deutschland war erstaunlicherweise kein Thema. Sie beträgt seit über 40 Jahren rund 1,4 Kinder pro Frau. Die Folge ist, dass Deutschland eines der kinderärmsten Länder der Welt ist. Deutschland altert auch schneller als andere Länder, im Augenblick nach Japan am schnellsten. Dies bringt vor allem erhebliche Belastungen für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und das Renten- und Gesundheitssystem unseres Landes mit sich: Immer weniger Erwerbstätige müssen versuchen, den Wohlstand zu sichern und die Renten und Gesundheit von immer mehr Menschen im Rentenalter finanzieren. (cf/fr)
Weitere Informationen: Hier ist der Link zu dem Kongreß.

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Dr. Götz Frömming
Stv. Landessprecher
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