Berlin. 05.08.2013. Unbekannte Täter haben am vergangenen Wochenende in Friedrichshain-Kreuzberg wiederholt die freiwilligen Wahlkampfhelfer der Alternative für Deutschland handgreiflich daran gehindert, Plakate für den Bundestagswahlkampf aufzuhängen.

Wie der Direktkandidat der AfD für Friedrichshain-Kreuzberg Andreas Dahl berichtet, stand er selbst und sein farbiger Mithelfer Michael A. an der Ecke Köpenicker und Skalitzer Str. Beide wurden im Anschluss von einer Menge aus 20 Personen als Nazis und Rassisten beschimpft und mit einzelnen Schlägen dazu genötigt, ihre ehrenamtliche politische Arbeit abzubrechen.

„Sie riefen, ‘Macht den braunen Dreck da weg, wir sind hier in Kreuzberg’, und drohten Michael A. von der Leiter zu schubsen,“ schildert Andreas Dahl. „Die Situation war so gewalttätig, dass leider keine Diskussion möglich war. Wir mussten eine Polizeidienststelle aufsuchen.“

Der unwürdige Vorfall war schon der Fünfte der gleichen Art in Kreuzberg und Friedrichshain. „Offenbar hat sich in einer bestimmten Szene der Bezirke noch nicht herumgesprochen, dass die Alternative für Deutschland eine liberale Kraft ist, die sich neben einer Neuordnung des Euro-Währungskorsetts für mehr direkte Demokratie und Bürgerrechte einsetzt,“ sagt der Berliner Sprecher Günter Brinker. „Gerade das Engagement der Partei z.B. auf dem schwul-lesbischen Motzstraßenfest und die positive Resonanz dieser Szene unterstreicht den Standpunkt der Partei in der Mitte der Gesellschaft. Es ist bedauerlich, unnötig und skandalös, dass politisch ehrenamtlich tätigen Mitgliedern Angst eingejagt wird. Wir bitten alle demokratischen Parteien zusammenzustehen und dem Einhalt zu gebieten.“

 

Götz Frömming, Pressesprecher AfD-Berlin

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