BER-Skandal: AfD hält Abriss für möglich

Die Skandale und Pannen beim Flughafenbau BER nehmen kein Ende. Die neueste Hiobsbotschaft, dass nun auch Wände erneuert werden müssen, kommentiert der Berliner Landesvorsitzende der Alternative für Deutschland, Günter B. J. Brinker, mit deutlichen Worten:

„Der BER ist ein Beton gewordenes Symbol für das Versagen der Altparteien. Genau so wie CDU und SPD auf Bundesebene bei der Euro-Krise und der Asyl-Krise katastrophal falsche Entscheidungen getroffen haben, haben sie auf Landesebene beim BER versagt. Es wurden falsche Vorgaben gemacht, falsche Versprechungen gegeben, die falschen Firmen und Manager beauftragt. Dass es auch anders geht, zeigt ein Vergleich mit dem Flughafen Franz Josef Strauß in München, der in wenigen Jahren fertiggestellt wurde. Am 14. April 2000 wurde dort das 1,6-Milliarden-Euro-Projekt Terminal 2 begonnen. Der erste Flug wurde am 29. Juni 2003 abgefertigt. Der Münchner Flughafen hat zusammen mit dem neuen Terminal jetzt eine Kapazität von 50 Millionen Passagieren pro Jahr.“

Zum Vergleich: Mit dem Bau des BER wurde 2006 begonnen. Er ist für nur 27.000 Passagiere ausgelegt und damit nach Ansicht von Experten viel zu klein geplant. Er wird weit über 5 Milliarden Euro kosten und damit sehr viel mehr als ursprünglich angegeben.

Brinker weiter: „Wir erwarten, dass für das Desaster endlich jemand die Verantwortung übernimmt. Beim BER darf es keine Tabus mehr geben‚: Falls der Flughafen doch der Abrissbirne anheim fallen sollte, wäre sicher ein Provisorium mit Wellblechhütten denkbar. Das passt besser zum Image der Stadt, das der frühere Bürgermeister Wowereit treffend beschrieben hat: arm aber sexy. Ironie aus.“

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