Islam-Studien: Senat hat kein Konzept

Zum geplanten Zentrum für Islam-Studien erklärt der Spitzenkandidat der Berliner AfD, Georg Pazderski:

„Aus gutem Grund lehnen die Universitäten, die bereits in ihren islamwissenschaftlichen Instituten Konflikte mit Studenten haben, die eine kritische Beurteilung des Koran verhindern wollen, die institutionelle Führung eines solchen Zentrums ab. Die Universitäten sehen deutlich, dass die Gefahr der negativen Beeinflussung der Religionslehrer-Ausbildung – etwa durch Beiräte – groß ist.

Wir müssen uns nur umschauen und beispielsweise nach Münster blicken, wo schon islamische Religionslehrer ausgebildet werden. Die Dozenten dort wurden in der Vergangenheit immer wieder von der aus der Türkei gesteuerten Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) bedrängt, nur im Sinne dieser Vereinigung zu lehren.

AfD-Landesvorsitzender Georg Pazderski

AfD-Landesvorsitzender Georg Pazderski

Die AfD ist strikt dagegen, dass Islam-Verbände, die ohnehin nur eine Minderheit der in Deutschland lebenden Muslime vertreten, Lehrinhalte und Personalauswahl beeinflussen. Religiöse Eiferer dürfen in unserem Land nicht als Lobbyisten, die weder Wissenschaftsfreiheit noch Staatsferne tolerieren, Religionspolitik betreiben und sich in die Ausbildung von Lehrern einmischen.

Wir sagen klipp und klar: Wenn diese Ausbildung mit Steuergeldern finanziert wird, muss gewährleistet sein, dass der Koran und andere Texte wissenschaftlich-kritisch hinterfragt werden und dass ein wie immer geartetes religiöses Empfinden nicht die Ausbildung dominieren darf. Und es muss innerhalb dieser Studiengänge deutlich werden, in welchem Umfang bestimmte islamische Texte im Widerspruch zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung oder zu unserer sonstigen Rechtsordnung stehen. Die AfD stellt sich hinter die Bürger, die eine fragwürdige islamische Religionslehrer-Ausbildung nicht mit ihren Steuergeldern finanzieren wollen.

Wir fordern den Senat auf, für die Gestaltung und Finanzierung dieses Projekts ein Konzept vorzulegen, welches die Belange aller Berliner zu berücksichtigt – nicht nur der muslimischen.“

Pressekontakt:

Ronald Gläser
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
r.glaeser@afd-berlin.eu

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