Kriminalitätsstatistik ist ein Armutszeugnis für den Senat

Zur Polizeilichen Kriminalstatistik erklärte der Landesvorsitzende der Berlin AfD Georg Pazderski:

„Die Kriminalität in Berlin hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Polizei hat 569.549 Straftaten registriert. Das ist der mit Abstand höchste Wert der vergangenen 10 Jahre. Die Aufklärungsrate ist indes auf 43,9 Prozent gesunken, den niedrigsten Wert der vergangenen 10 Jahre.

Die Berliner Polizei ist überlastet. Ihre Ausstattung ist veraltet. Sie wird für PR-Maßnahmen wie den Blitzermarathon oder Razzien am Görlitzer Park mißbraucht. Was nützen Festnahmen von Dealern, wenn die Täter nicht abgeschoben, sondern sofort wieder auf freien Fuß gesetzt werden? Das gleiche gilt für die gezielten Angriffe von linksradikalen Polizeihassern, die nicht angemessen geahndet werden.

Wir brauchen eine Trendumkehr. Berlin muß wieder sicherer werden. Die Polizei muss echte Straftäter verfolgen, und die Justiz muss härtere Urteile fällen. Deeskalationsstrategie und Kuscheljustiz haben ausgedient. Es ist Zeit, hart durchzugreifen.“

BZ-Titelgeschichte 27.02.2016

BZ-Titelgeschichte 27.02.2016

Noch ein Wort zur Berichterstattung der BZ vom Sonnabend. Ohne Beleg suggerierte die Zeitung auf ihrer Titelseite, die AfD mache die sogenannten Flüchtlinge für das Anwachsen der Straftaten verantwortlich. Diese Behauptung wurde auch durch den Beitrag nicht gedeckt.

Dazu stellen wir fest: Die AfD behauptet nicht pauschal, Asylbewerber seien für den Anstieg der Kriminalität in Berlin verantwortlich. Gleichwohl empfehlen wir der BZ-Redaktion die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PDF) noch einmal genau zu lesen:

  1. Der Anteil der Ausländern an allen Tatverdächtigen liegt 4,7 Prozent höher als im Vorjahr– und zwar bei 37 Prozent. Zum Vergleich: Der Ausländeranteil liegt bei 16,4 Prozent. Paßdeutsche („Bürger mit Migrationshintergrund“) sind in dieser Zahl noch nicht einmal enthalten.
  2. Zur Zahl der Taschendiebstähle: Ihre Zahl hat sich seit 2010 mehr als verdreifacht. 2015 wurden 40.399 Taschendiebstähle registriert. Das sind mehr als 100 pro Tag. Von 1.324 Tatverdächtigen waren 1.148 Ausländer. Das entspricht einem Ausländeranteil von 86,7 Prozent.
  3. Dafür behauptet die BZ, die Ausländerkriminalität sei um 16 Prozent gesunken. Das ist falsch (siehe Punkt 1). Wahr ist, daß die „politisch motivierte Ausländerkriminalität“, also ein Randphänomen wie Straftaten von kurdischen PKK-Anhängern, um 16 Prozent gesunken ist.
  4. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an die vorbildlichen Recherchen des Schwesterblattes Bild, die im Januar herausgefunden hat, daß die Kieler Polizei (und nicht nur die) Bagatelldelikte von Asylbewerbern „wegen des großen Verwaltungsaufwands“ gar nicht mehr verfolgt. Alles schon vergessen?

 

Pressekontakt:

Ronald Gläser
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
r.glaeser@afd-berlin.eu

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