Liveblog: AfD-Landeswahlversammlung

Liveblog: AfD-Landeswahlversammlung

Am Wochenende vom 4. und 5. März 2017 stellt die Berliner AfD ihre Berliner Landesliste auf. Verfolgen Sie die Ereignisse in diesem Liveticker.

5. März 2017

16.40 Uhr: Harald Laatsch und Ralf Conradi wurden auf die Plätze 9 und 10 gewählt. Beatrix von Storch fordert in ihrer abschließenden Rede die Parteifreunde zu Engagement im Wahlkampf auf und dankt den Organisatoren der Versammlung. Damit beende ich den Liveticker. Danke für Ihr Interesse an der Alternative für Deutschland.

AfD-Mitglieder bei Abstimmung

16.10 Uhr: Marius Radtke wurde auf Platz 8 gewählt. Christoph Michalak, Harald Laatsch, Beate Prömm und Ralf Conradi sind in der Stichwahl um die Plätze 9 und 10.

15.00 Uhr: Jörg Sobolewski ist auf der 7. Die verbliebenen Kandidaten Harald Laatsch, Marius Radtke, Ralf Conradi, Andreas Wild, Beate Prömm und Christoph Michalak konkurrieren im laufenden Wahlgang um die Plätze 8-10.

14.05 Uhr: Es gehen in die Stichwahl Jörg Sobolewski, Ralf Conradi, Andreas Wild, Christoph Michalak, Harald Laasch, Marius Radtke und Sibylle Schmidt.

13.45 Uhr: Dr. Berg wurde auf Platz 6 gewählt. Die Versammlung beschließt nach längerer Debatte, nur 10 (statt 14) Kandidaten aufzustellen.

Beatrix von Storch mit Versammlungsleiterin Birgit Bessin, MdL

12.45 Uhr: Der erste Wahlgang brachte angesichts der Vielzahl an Kandidaten kein Ergebnis. Das beste Ergebnis hatte Dr. Berg, der jedoch auch die absolute Mehrheit verfehlte. Er wird mit folgenden Parteifreunden in die Stichwahl gehen: Dr. Dieter Neuendorf, Andreas Wild, Jörg Sobolewski, Beate Prömm, Christoph Michallak, Harald Laatsch, Marius Radtke, Ralf Conradi und Sibylle Schmidt. Wahlgang läuft.

11.00 Uhr: Nicolaus Fest wurde auf Platz 5 gewählt. Nun werden die Kandidaten für die Platze 6-10 im Block gewählt. Viele Kandidaten aus der ersten Runde treten wieder an. Dazu kommen einige weitere Kandidaten, die sich bereits gestern vorgestellt haben. Der Wahlgang läuft.

Dr. Gottfried Curio

10.10 Uhr: Die Versammlung wird fortgesetzt. Hier ist das Ergebnis der gestrigen Stichwahl: Götz Frömming wurde auf Platz 2 und Birgit Malsack-Winkemann auf Platz 3 gewählt. Dr. Hans-Joachim Berg und Nicolas Fest gehen in die Stichwahl um Platz 5. Die anderen Kandidaten sind ausgeschieben. Der Wahlgang läuft.

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4. März 2017

Birgit Malsack-Winkemann

19.00 Uhr: Dr. Gottfried Curio (181 Stimmen) wurde im ersten Wahlgang auf Platz 2 gewählt. Folgende Kandidaten gehen in die Stichwahl für die Plätze 3-5: Marius Radke, Jörg Sobolewski, Nicolaus Fest, Birgit Malsack-Winkemann, Hans-Joachim Berg, Götz Frömming. Die Wahl läuft. ich melde mich ab für heute. Schlaft gut. Bis morgen.

17.00 Uhr: Inzwischen haben sich auch alle Kandidaten vorgestellt. Leider konnte nicht jeder hier mit seinem Redebeitrag berücksichtigt werden. Inzwischen läuft der erste Wahlgang für die Plätze 2-5.

Beate Prömm

15.40 Uhr: Dr. Hans-Joachim Berg kritisiert die Kartellparteien im Bundestag, die Deutschland abschaffen wollen und dabei nur über die Geschwindigkeit streiten. „Wir sind die letzte Chance.“ Kein Land der Welt habe die moralische Verpflichtung, sich besetzen zu lassen. Die Merkel-Union sei für bürgerliche Patrioten unwählbar geworden.

Martin Trefzer

15.10 Uhr: Martin Trefzer beklagt, Angela Merkel habe den Deutschen den Krieg erklärt. Die AfD sei der letzte Strohhalm der Demokraten, die noch an eine Wende glauben. „Wir unterbreiten wie Luther dem deutschen Volk unsere Vorschläge für eine andere Politik.“ Nicolaus Fest strebt Ergebnisse jenseits der 10 bis 15 Prozent an und will dafür die bürgerliche Mitte gewinnen. „Wir sind bürgerliche, freiheitliche Patrioten – und genau dafür stehe ich.“

15.00 Uhr: Dr. Curio fordert eine Rückkehr zum Recht: „Wir müssen der Auflösung Deutschlands Einhalt gebieten.“ Um die Zuwanderungswelle aufzuhalten würde es ausreichen die bestehenden Aufenthaltsgesetze und die Drittstaatenregel anzuwenden. Kristin Brinker kritisiert den Steuerstaat und die Tatsache, dass dem Durchschnittsverdiener nur 47 Cent proverdientem Euro bleiben. Das müssten wir ebenso ändern wie die Steuergeldverschwendung beim BER: „Dafür geben wir Milliarden aus, und niemand übernimmt die Verantwortung – das darf nicht sein.“

Nicolaus Fest

14.10 Uhr: Dr. Leonhard beklagt, dass die Regierung ihre Legitimität durch die Asylkrise verloren habe: „Ich fühle mich wie in einem Alptraum.“ Beate Prömm appelliert an die Versammlung: „Frauen, Deutsche und Steuerzahler haben von dieser Regierung nichts zu erwarten. Holen wir uns unser Land zurück.“ Dr. Dieter Neuendorf fragt, warum 250 Millionen Euro nach Tunesien gehen: „Es ist traurig, dass so viel Geld ins Ausland geht.“ Damit hätten Straßen oder Schulen saniert werden können. „Warum nicht mal Deutschland zuerst?“

13.30 Uhr: Werner Wiemann verweist auf seine Erfahrung als FDP-Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus von 1990 bis 1995 und sagt: „Ich sehe die AfD als Partei der Mitte.“ Massenzuwanderung als Lösung von Problemen lehnt er ab. Uwe Dolling fordert, dass Politiker endlich die Haftung für ihre Taten übernehmen müssen. Zwangsabgaben für GEZ, Ökostrom oder die IHK seien abzuschaffen. Frederick Herzog fordert, dass die Belange Deutschland wieder zur Priorität der deutschen Politik werden. Die Energiewende dürfe nicht auf dem Rücken des kleinen Mannes umgesetzt werden.

Götz Frömming

13.10 Uhr: Die Vorstellung der Kandidaten für die Plätze 2-5 beginnt. Jörg Sobolewski stellt sich vor. Er fordert „eine souveräne deutsche Außenpolitik“ und erklärt, Einwanderung löse keine demographischen Probleme. Götz Frömming fordert einen Schuldenschnitt für Griechenland und die Rückführung angeblicher Flüchtlinge, wenn sie keine sind. Außerdem kritisiert er den Ausverkauf unseres Bildungswesens. Schulen müssten wieder mehr klassische Bildung vermitteln. Hanno Bachmann kritisiert die die illegale Massenzuwanderung und erklärt: „Es geht um alles.“ Harald Laatsch verlangt, dass abgelehnten Asylbewerbern die Leistungen gestrichen werden; „Das ist doch wie eine Einladung zum Bleiben.“

13.00 Uhr: Beatrix von Storch mit großer Mehrheit (195 Stimmen) im ersten Wahlgang gegen Ralf Ziegler (60 Stimmen) gewählt.

Ralf Ziegler

12.45 Uhr: Die Liste der Kandidaten für die Plätze 2 bis 5 wird länger und länger. Es sind über 30 Bewerber. Gleich beginnt die Vorstellungsrunde.

12.05 Uhr: Ralf Ziegler kritisiert Auftritt von türkischen Politikern in Deutschland. „Ich finde nicht, dass wir überhaupt mit der Türkei zusammenarbeiten sollten.“ Schließlich gelte das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit für deutsche Staatsbürger, nicht für Zugewanderte. Schließlich sei das deutsche Volk das deutsche Volk – und nicht diejenigen, die hier wohnten. Der Wahlgang läuft.

11.55 Uhr: Beatrix von Storch beginnt ihre Rede mit der Bemerkung, sie sei – wie die Versammelten – in großer Sorge um unser Land. Sie nennt einige Probleme wie die Eurorettung oder „Gendergaga“, aber das entscheidende Problem sei dies: „Ich will den Islamismus nicht nur stoppen, sondern zurückdrehen.“ Dies sei die Schicksalsfrage unserer Nation. Sie werde sich dafür im Bundestag mit ganzer Kraft einsetzen, auch wenn die EU etwas anderes vorschreibe.

Beatrix von Storch, AfD-Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin

11.40 Uhr: Die Vorstellung der Kandidaten beginnt. Für den Platz 1 kandidieren Beatrix von Storch und Ralf Ziegler.

10.45 Uhr: Der Parteitag beginnt mit formalen Dingen wie der Wahl eines Präsidiums und einer Zählkommission. Jetzt wird über die Redezeit debattiert, die jeder Kandidat haben soll.

10.30 Uhr: Georg Pazderski eröffnet die Wahlversammlung der Berliner AfD. Der Landes- und Fraktionsvorsitzende kritisiert die Kanzlerin, weil sie sagt, zum Volk gehöre jeder, der hier lebt: „Und das wird noch nicht einmal im Bundestag diskutiert. Aber das wird sich bald ändern.“ Auch Martin Schulz sei keine Alternative aus Sicht der Wähler. Es drohe vielmehr eine „Angela Merkel mit Bart“. Die Berliner AfD werde ihren Beitrag zum Politikwechsel in Deutschland beitragen.

Wahlversammlung der Berliner AfD (4.5.2017)

Pazderski ruft die Partei zur Geschlossenheit auf: „Wer zeigt. dass er von der eigenen Partei nicht überzeugt ist, der kann auch keine Wähler überzeugen. Ich wünsche mir, dass von dieser Wahlversammlung ein starkes Signal ausgeht, dass wir eine starke Truppe aufstellen – statt der gesichtslosen Apparatschicks der Altaparteien.“ Die AfD sei und bleibe „unbequem, echt und mutig“. (rg)

 

 

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