Liveticker vom Landesparteitag

Am Wochenende des 23./24. April stellt die Berliner AfD ihre Kandidaten für die Abgeordnetenhauswahl auf. Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveticker.

Sonntag, 24. April

22.15 Uhr: Die letzten Kandidaten heißen Peer Lars Döhnert (33), Daniel Fiebig (34), Stefan Kröger (35), Yvonne Cremer (36) und Andreas Otti (37). Die Versammlung ist zu Ende. Georg Pazderski beendet die Versammlung mit einem Appell an die Geschlossenheit der Partei: „Die anderen werden sich warm anziehen müssen.“

21.45 Uhr: Thorsten Dehne Platz 32.

21.30 Uhr: Beate Prömm Platz 31.

20.10 Uhr: Jörg Kapitän kandidiert auf Platz 30.

19.30 Uhr: Listanplatz 29 geht an Karl-FriedrichWeiland.

18.30 Uhr: Platz 28: Hermann-Josef Merting. Weitere Stichwahl.

18.05 Uhr: Volker Graffstädt ist auf Platz 25, Paul Naacke auf 26 Christian Buchholz auf 27. Es läuft eine Stichwahl für die verbleibenden drei Plätze.

17.30 Uhr: Es wurden gewählt: Tommy Tabor (21), Sabine Gollombeck (22), Sebastian Baetke (23), Jörg Sobolewski (24). Die Stichwahl für die verbleibenden sechs Plätze läuft.

16 Uhr: Hanno Bachmann und Frank Scheermesser wurden auf die Plätze 19 und 20 gewählt. Danach erfolgte die

Stimmabgabe

Stimmabgabe

erste Wahl der Plätze 21-30. Ohne Ergebnis. Die stärksten Kandidaten gehen in eine Stichwahl.

14.05 Uhr: Dieter Neuendorf und Herbert Mohr wurden auf die Plätze 17 und 18 gewählt. Stichwahl um zwei verbliebene Positionen wird gleich eröffnet.

Beatrix von Storch und Throsten Weiß

Beatrix von Storch und Throsten Weiß

13.30 Uhr: Die Kandidaten für die Plätze 13-16 stehen fest: Marc Vallendar, Franz Kerker, Hugh Bronson und Andreas Wild. Acht Kandidaten gehen in eine Stichwahl um die vier Plätze 17-20.

12.40 Uhr: Carsten Ubbelohde hat Listenplatz 11, Jeannette Auricht 12. Es gibt eine Stichwahl von 16 Kandidaten für die verbliebenen Plätze 13-20.

11 Uhr: Curio in der Stichwahl um Platz 10 gegen Ubbelohde erfolgreich. Der Wahlgang für die nächsten 10 Kandidaten ist eröffnet.

10.35 Uhr: Wieder ein Wahlgang ohne Ergebnis. Es gibt eine weitere Stichwahl zwischen den drei Kandidaten. Danach gleich die Abstimmung über den großen Block 11-20.

AfD-Parteitag 23./24. April 2016

AfD-Parteitag 23./24. April 2016

10.20 Uhr: Fortsetzung des Parteitages. Thorsten Weiß ist gestern abend noch gewählt worden. Jetzt Stichwhl zwischen Carsten Ubbelohde, Hugh Bronson und Gottfried Curio.

Sonnabend, 23. April

21.00 Uhr: Der Parteitag wird bis morgen unterbrochen. Der Liveticker setzt morgen hier fort. Dann Stichwahl Curio gegen Weiß.

20.20 Uhr: Martin Trefzer ist auf Platz 8 gewählt. Es gibt eine weitere Stichwahl für Platz 9.

19.30 Uhr: Harald Laatsch und Kristin Brinker haben die Plätze 6 und 7. Beide mit Stimmengleichheit. Laatsch zieht zurück und erhält damit 7. Es gibt eine weitere Stichwahl der verbliebenen Kandidaten: Curio, Weiß. Bronson, Auricht, Ubbelohde, Trefzer.

18.50 Uhr: Die Kandidatenauswahl zieht sich hin. Ein Wahlgang blieb ohne Ergbenis. Jetzt eine zweite Stichwahl für die Plätze 6-10.

Harald Laatsch

Harald Laatsch

17.30 Uhr: Die Kandidaten für die Plätze 2-5 stehen fest: Es wurden Karsten Woldeit, Ronald Gläser, Frank Hansel und Hans-Joachim Berg wurden in dieser Reihenfolge gewählt. Die besten unterlegenen Kandidaten gehen in die Stichwahl. Derweil läuft die Vorstellung der Kandidaten für die Plätze 11-20.

15.55 Uhr: Der Wahlgang beginnt. Die Auszählung wird dauern.

15.20 Uhr: Martin Trefzer verweist auf seine Arbeit als Programmkoordinator und beklagt die Lage der Inneren Sicherheit. „Linksextreme Chaoten dürfen ihre Kneipe ohne Lizenz betreiben. Wo leben wir eigentlich?“, fragt er. Carsten Ubbelohde kündigt an, sich als Zahnarzt im Gesundheitsausschuss einbringen zu wollen. Thorsten Weiss kündigt an, die Berliner künftig via Social Media über all die Missstände in ihrer Stadt in Kenntnis setzen zu wollen. Werner Wiemann beklagt die Umverteilung von Steuerzahlern zu Großkonzernen dank der Eurorettung: „Ich war froh, als die AfD endlich da war.“ Als Letzter spricht Karsten Woldeit. Er geht mit der linksextremen Szene ins Gericht: „Unsere Polizisten, die dort mit Steinen beworfen werden in der Rigaer Straße sind Väter und Mütter, Tächter und Söhne.“ Die Zustände dort müssten unterbunden werden.

15 Uhr: Jacqueline Reimann-Wilhelm berichtet, wie drei ihrer neun Kinder, die jeweils die einzigen deutschen Kinder in ihrer Schulklasse sind, diskriminiert werden. Private Schulgründungen werden verhindert. Sibylle Schmidt sagt, die Zahl der Migranten solle 10 Prozent – gemessen an der Zahl der Einheimischen – nicht überschreiten: „Wir werden unsere Art zu leben nicht aufgeben.“

Jacqueline Reimann-Schmidt

Jacqueline Reimann-Schmidt

14.40 Uhr: Kandidatenvorstellung läuft. Frank Hansel definiert die AfD als das „letzte Bollwerk, das den Rechtsstaat schützt“. Harald Laatsch will den Asyl-Automatismus („Ich werfe meinen Pass weg und habe ausgesorgt“) stoppen. Sebastian Maack will sich im Abgeordnetenhaus für Familien einsetzen, z.B. durch finanzielle Entlastung durch Familiensplitting: „Wir brauchen mehr Kinder.“ Hubert Meiners kritisiert den Senat: „Wir müssen den Berlinern immer wieder sagen, dass der Senat lange vor den Amerikanern einen Bankencrash zu verantworten hatte.“ Christoph Michallak schlägt vor, Hilfe an Asylbewerber nur als Kredit auszuzahlen, schließlich „haben wir schon zwei Billionen Euro Staatsschulden“.

14 Uhr: Fortsetzung Kandidatenvorstellung: Gottfried Curio geißelt den Kotti als „nur die Spitze des Eisbergs“ der Verwahrlosung und Bildung von No-Go-Areas in Berlin. Thorsten Dehne berichtet von seiner Arbeit als früherer Redenschreiber von Elmar Pieroth (seinerzeit CDU-Wirtschaftssenator). Er fordert ein

Aussprache

Aussprache

Ausscheiden aus dem Euro und nennt die Niedrigzinsphase „eine stille Enteignung“. Axel Hahn erinnert daran, daß er die AfD seinerzeit mitgegründet hat, weil die „Eurorettung unser Land zum negativen verändert“.

13.15 Uhr: Jetzt werden die Plätze 2-9 gewählt. Es treten eine Reihe von Kandidaten an. Die Marzahner Vorsitzende Jeannette Auricht verweist darauf, dass die Zahl der Mitglieder in ihrem Bezirksverband verdoppelt habe. Hans-Joachim Berg wünscht sich eine spannende Stadt, aber die Spannund dürfe nicht darin bestehen, daß „unsere Kinder auf dem Heimweg von kriminellen Banden verprügelt werden“. Sebastian Baetke findet den Plan zum Wohnungsbau zu marginal: „Was wollen wir mit 150.000 Wohnungen anfangen, wenn mehrere Hunderttausend neue Migranten kommen?“ Kristin Brinker kritisiert die Beeinflußung, nicht zuletzt durch die öffentlich-rechtlichen Medien, die sie „bislang für unmöglich gehalten“ habe.

13.00: Georg Pazderski wurde mit 160Stimmen zum Spitzenkandidaten gewählt. Beate Prömm erhielt 36 und Hugh Bronson 44 Stimmen.

Beate Prömm

Beate Prömm

12.25 Uhr: Beate Prömm, Direktkandidatin in Mitte und früher Mitglied der Piratenpartei, erteilt „linken Illusionen“ in Berlin eine Absage. Die Rumäniendeutsche kritisiert „wachsende Parallelgesellschaften in Berlin“ und die Verschuldung der Stadt. Der Spruch „arm, aber sexy“ (des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit) sei „ein Armutszeugnis“.

12.15 Uhr: Georg Pazderski sagt, es reiche nicht mehr, alle vier Jahre wählen zu gehen. „Ich will mich einmischen“, sagt er. Er kritisiert die Eurorettungspolitik und die Lage der Inneren Sicherheit in Berlin. „Ich will unser Land und diese Stadt zum Besseren verändern. Unsere jungen Leute werden diese ganzen Schulden ausbaden müssen, das müssen wir ändern.“

12.00 Uhr: Neben dem Vorsitzenden Georg Pazderski kandidieren überraschenderweise auch Hugh Bronson, sein Stellvertreter, und BeatePrömm, AfD-Mitglied aus Mitte. Bronson hält als erster seine Kandidatenrede. Er will politischen Wettbewerb sicherstellen und kritisiert die Völkerwanderung: „Und ich spreche nicht von einer Flüchtlingskrise, denn die meisten von denen sind ja gar keine Flüchtlinge.“

Hugh Bronson

Hugh Bronson

11.50 Uhr: Inzwischen wurde das Wahlverfahren festgelegt: erst Einzelwahl, dann verbundene Einzelwahl. Es sollen etwa 60 Kandidaten gewählt werden. Danach beginnt die Vorstellung der Kandidaten.

11.10 Uhr: Jetzt folgen Formalien wie Wahl einer Sitzungsleitung und Debatte über das Wahlverfahren.

Georg Pazderski und Beatrix von Storch

Georg Pazderski und Beatrix von Storch

11 Uhr: Georg Pazderski stellt das Wahlkampfmotto der Berliner AfD vor: Unbequem. Echt. Mutig. Die Parteifreunde spenden stehende Ovationen. Sie skandieren „AfD-AfD-AfD“.

10.45 Uhr: Georg Pazderski hält seine Begrüßungsrede. „Die anderen Landesverbände haben uns eine hohe Hürde gelegt, aber wir nehmen die Herausforderung an.“ Die Rolle der AfD definiert er so: „Wir sind diejenigen, die dafür sorgen, dass Deutschland nicht verschwindet.“ Großer Applaus der gut 200 anwesenden Mitglieder. „Wer will, dass es so bleibt, wie es ist, der soll die anderen Parteien wählen. Die SPD beispielsweise stehe für „Asylchaos, für Verwahrlosung, heruntergekommene Schulen, für Samthandschuhe gegen islamischen Hasspredigern und linksextremen Brutalos“. Es sei Zeit, etwas zu ändern in Berlin. Die Altparteien würden Verdrehung und Lügen gegen die AfD ins Feld führen: „Der Wahlkampf wird kein Spaziergang. Boykottaufrufe Sachbeschädgungen, Gewalt und Plakate werden zerstört werden. Die extreme Linke will bestimmen, was in Deutschland gesagt und gedacht werden darf.“ Der Mut zur Wahrheit und zu Deutschland zeichne die AfD und ihre Mitglieder aus.

Beatrix von Storch

Beatrix von Storch,  Fotos: rg

10.30 Uhr: Beatrix von Storch hält die Eröffnungsrede. Sie erinnert an die erfolgreichen Landtagswahlen in drei Bundesländern: „Fangen wirt an mit dem schlechtesten Ergebnis in Rheinland-Pfalz. Die Grünen haben 60 Prozent ihrer Wähler verloren.“ Großer Applaus. Sie setzt fort mit den Wahl in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. „Bei allen Wahlen haben wir die Nichtwähler an die Urne zurückgeholt und damit einen großen Betrag zur Demokratie geleistet haben.“ Die AfD mobilisiere Nichtwähler, weil sie politische Themen abdecke, die die anderen Parteien nicht abdeckten. Sie fordert mehr direkte Demoratie und die Abschaffung der GEZ. Großer Applaus. Dann kommt sie auf die Themen Islam und Innere Sicherheit zu sprechen: Beatrix von Storch kritisiert die stark steigende Kriminalität in Berlin. Hier lauf etwas aus dem Ruder. Und: „Wir müssen über politischen Islam diskutieren ohne Schaum vor dem Mund, aber auch ohne dafür verteufelt zu werden.“

10.22 Uhr: Hans-Joachim Berg eröffnet den Wahlparteitag. Hugh Bronson erörtert die Details der Sitzung.

 

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