Mozartschule: Der Senat hat aus dem Rütli-Desaster nichts gelernt

Zur Lage an der Hellerdorfer Wolfgang-Amadeus-Mozart-Schule erklärt die AfD-Bezirksvorsitzende von Marzahn-Hellersdorf Jeannette Auricht:

„Die schwierige Situation an dieser Schule besteht nicht erst seit gestern. Sie ist Ergebnis einer Reihe von Fehlentscheidungen von Senat und Bezirk. Die Verantwortlichen haben aus dem Rütli-Desaster vor 10 Jahren scheinbar nichts gelernt. Das i-Tüpfelchen ist die Ernennung eines Interim-Schulleiters. Wie soll ein Neuköllner Schuldirektor, der nur drei Tage pro Woche in der Mozart-Schule sein kann, die Probleme nebenbei lösen?

Wir fordern einen sofortigen Runden Tisch mit Eltern und Schulamt. Die Klassengrößen für normale Schulkinder dürfen nicht noch weiter zugunsten der Willkommensklassen ausgeweitet werden, von denen es sogar noch mehr geben soll. Dies verstößt gegen das Gesetz und ist ein Schlag ins Gesicht der steuerzahlenden Eltern in Marzahn-Hellersdorf. Wir brauchen mehr Lehrer und sogar neue Schulgebäude.

Außerdem müssen Asylverfahren beschleunigt und abgelehnte Asylbewerber abgeschoben werden. Auch dies würde den Druck auf die Schulen im Bezirk verringern.“

Hintergrundinformation: Die Mozart-Schule ist eine Grundschule (!), die wegen vieler Gewalttaten – auch mit Waffen – für Schlagzeilen sorgt. Vor allem jüngere Schüler aber auch Lehrer werden bedroht. Die Schule befindet sich in einem prekären Umfeld. Was in den Leitmedien verschwiegen wird: Sie hat einen überdurchschnittlich hohen Ausländeranteil. Viele Zuzügler kamen in den vergangenen Monaten vor allem aus Osteuropa und vom Balkan in den Bezirk und haben jetzt ihre Kinder dort untergebracht. Es gibt drei sogenannte Willkommensklassen mit insgesamt nur 36 Schülern.

Insgesamt hat der Bezirk Marzahn-Hellersdorf schon jetzt 37 solcher Willkommensklassen. Diese Zahl soll in diesem Jahr um 50 erweitert werden. Eine öffentliche Debatte darüber ist aber politisch unerwünscht. Aus der Sitzung des Schulausschusses der BVV wurden Gäste am 3. März kurzerhand rausgeworfen. Eltern und Bürger sind bei politischen Entscheidungsfindungen in Marzahn-Hellersdorf leider nicht willkommen.

Pressekontakt:

Ronald Gläser
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
r.glaeser@afd-berlin.eu

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