Vortrag von Hamed Abdel-Samad (jetzt mit Videomitschnitt)

Hamed Abdel-Samad hat die Deutschen zu mehr Selbstbewußtsein aufgefordert. Bei einem Vortrag vor Mitgliedern und Sympathisanten der Alternative für Deutschland sagte er am Montag: “Ich habe kein Problem damit, wenn jemand eine Deutschlandfahne trägt oder sagt, er sei stolz, darauf Deutscher zu sein.” Er könne nicht verstehen, warum das für einige ein Problem darstelle. Dafür erntete er großen Applaus. Ebenso für die Aussage: “Der Islam gehört nicht zu Deutschland, einzelne Muslime schon. Entsprechende Aussagen von Christian Wulff und Angela Merkel helfen niemandem – außer den Islamveränden.”

AfD-Mitglieder diskutieren mit Hamed Abdel-Samad

AfD-Mitglieder diskutieren mit Hamed Abdel-Samad

Der Publizist hatte in seinem Vortrag vor 150 Gästen seine kritische Sicht auf den Islamismus erörtert. Einer der Geburtsfehler dieser Religion sei ihr schneller Erolg gewesen, so Samad. Über sich selbst sagte Samad: “Ich war selbst ein Fundamentalist, aber ich habe mich von diesen Fesseln befreit.” Er warnte jedoch auch davor, jeden Zuwanderer aus dem Nahen Osten voller Mißtrauen zu beobachten, denn: “Nicht jeder Muslim ist ein Koran auf zwei Beinen, sogar ein regelmäßig betender nicht.” Viele Muslime gingen ja gerade wegen des Fundamentalismus aus ihrer Heimat fort. Außerdem würden viele den Koran gar nicht kennen. “Zum Glück”, fügte er hinzu.

Syrer meldete sich zu Wort

Dies bezeugten auch vier anwesende Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien, von denen einer nach dem Vortrag Samads das Wort ergriff. Er berichtete in gebrochenem deutsch und dann auf arabisch über seine entbehrungsreiche Reise und klagte darüber, seine Heimat verloren zu haben. Er bedankte sich bei Deutschland für die Aufnahme.

Einer der syrischen Asylbewerber meldet spricht nach dem Vortrag

Einer der syrischen Asylbewerber meldet spricht nach dem Vortrag

Abdel-Samad warnte davor Kritik an dem Flüchtlingschaos den Flüchtlingen vorzuwerfen. “Für die Krise sind nicht die Flüchtlinge verantwortlich, sondern die Politiker”, sagte er unter dem Beifall der Anwesenden. Den Plan, das Grundgesetz ins Arabische zu übersetzen, kommentierte er sarkastisch: “Ich kenne keinen Araber, der eine Bedienungsanleitung liest”, sagte er.

Schließlich forderte er das Verbot fundamentalistischer Organisationen: “Wenn über ein NPD-Verbot diskutiert wird, dann muß auch eine Debatte über ein Verbot der Salafistenverein möglich sein.”

Ein Zehntel der erzielten Einnahmen leitet die AfD Berlin weiter an eine Organisation, die verfolgten Christen im Nahen Osten hilft. (rg)

Hier geht es zum Videomitschnitt (36 Minuten).

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