EZB finanziert marode Staatshaushalte und enteignet deutsche Sparer

Bei dem jahrelangen hektischen Krisenmanagement der Europolitiker findet erst in letzter Zeit die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) kritische Aufmerksamkeit. Dies ist auch notwendig. Die EZB finanziert nicht nur Staatsausgaben überschuldeter Euroländer, sondern enteignet durch ihre Nullzinspolitik auch deutsche Sparer. Sie finanziert derzeit rund 65 % der zugesagten Rettungsmaßnahmen der Euroländer, ohne jede parlamentarische Kontrolle. Ihr Präsident Mario Draghi war jahrelang im öffentlichen und privaten Banksektor tätig, bevor er im November 2011 Präsident der EZB wurde.   1. Defizitfinanzierung bankrotter Euroländer Mit dem von EZB-Präsident Draghi vor einem Jahr verkündeten Programm des Ankaufs von Staatspapieren überschuldeter Mitgliedstaaten „in unbegrenztem Umfang“ wird der von der EZB im Mai 2010 eingeleitete Sündenfall der Staatsfinanzierung durch die Notenpresse zementiert. Die EZB überschreitet damit

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AfD verbrennt Falschgeld / Demonstration vor dem Brandenburger Tor

(BPP) Sechs Tage vor der Bundestagswahl hat die Alternative für Deutschland den Wahlkampfschlussspurt mit einer spektakulären Performance eingeläutet und anlässlich eines Berlinbesuchs von EZB-Präsident Mario Draghi gegen die Eurorettungsprogramme demonstriert.   Vor rund 200 Unterstützern verbrannten AfD-Aktivisten, die unter anderem als Angela Merkel und Mario Draghi verkleidet waren, Imitationen von 500-Euro-Scheinen. Das Feuer wurde schließlich von der mit Blaulicht anrückenden „Eurowehr“ der Alternative für Deutschland gelöscht.   Bernd Lucke, Sprecher der AfD, verglich in seiner anschließenden Rede die Eurorettungspolitik mit der Hyperinflation der Weimarer Republik im Jahr 1923 und bezeichnete die Politik der Bundesregierung als „größte Geldvernichtung“ seit damals. Die politische Klasse gebe sich einer Illusion hin, wenn sie glaube, dass sich die Probleme der Eurozone durch mehr Geld lösen

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