Kein Wunder, dass das Bildungsniveau in Berlin ständig fällt

Zur Berliner Anwerbekampagne für Lehrer erklärte Markus Egg, der Vorsitzende des Fachausschusses Bildung der Berlin AfD:

Auch flotte Sprüche können nicht darüber hinwegtäuschen, daß unsere Bildungssenatorin jahrelang ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat. Sehenden Auges hat die von ihr geleitete Schulverwaltung mangels einer ernsthaften Personalplanung einen katastrophalen Lehrermangel entstehen lassen. Bis 2020 braucht Berlin 12.665 zusätzliche Vollzeit-Lehrer, dazu sind über 100 Schulleiterpositionen vakant, vor allem an Grund- und Sekundarschulen.

Die Versäumnisse vieler Jahre sollen jetzt mit der Brechstange auf Kosten anderer gelöst werden:

Den Universitäten werden Knall auf Fall noch mehr Lehramtsstudenten aufgehalst, ohne daß dieser Zuwachs durch entsprechende zusätzliche Stellen kompensiert werden würde.

Die Lehrer werden aufgrund einer viel zu geringen Personalausstattung über Gebühr beansprucht, um den Stundenplan wenigstens notdürftig aufrecht erhalten zu können.

Anderen Bundesländern sollen ihre Lehrer abgeworben werden, die sie auf eigene Kosten über Jahre hinweg ausgebildet haben.

Schließlich, und das ist das Schlimmste: Unsere Schüler bekommen nicht die Bildung, die sie verdienen. Unterricht fällt aus und kann nicht immer in der nötigen Qualität erteilt werden. Es gibt einfach zuwenig Lehrer, insbesondere in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Lernbereichen, und die Anforderungen an Lehrer werden in unzulässiger Weise gesenkt.

Anwerbekampagne des Berliner Senats Foto: Senatsverwaltung für Bildung

Anwerbekampagne des Berliner Senats

Es ist daher kein Wunder, daß das Bildungsniveau stetig fällt. Für ein Industrieland wie Deutschland ist das alarmierend und läßt für unsere Zukunft Schlimmstes befürchten.

Am 18. September 2016 wird auch über die Zukunft der Schulen in Berlin abgestimmt. Es ist höchste Zeit für eine kompetente Bildungspolitik in unserer Stadt! Es geht nicht um Kiez oder Kaff, es geht um Chaos oder Kompetenz in der Bildungspolitik.

Pressekontakt:
Ronald Gläser
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
r.glaeser@afd-berlin.eu

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